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<title>Arbeiter</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Arbeiter</span></h1>
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<p>Ein <b>Arbeiter</b> ist ein <a href="Selbst%C3%A4ndigkeit_(beruflich)" title="Selbständigkeit (beruflich)">unselbständig</a> <a href="Besch%C3%A4ftigter" title="Beschäftigter">beschäftigter</a> <a href="Arbeitnehmer" title="Arbeitnehmer">Arbeitnehmer</a>, dessen Tätigkeit überwiegend aus körperlicher <a href="Arbeit_(Sozialwissenschaften)" title="Arbeit (Sozialwissenschaften)">Arbeit</a> mit hoher <a href="Arbeitsschwere" title="Arbeitsschwere">Arbeitsschwere</a> durch überwiegend mittlere bis schwere <a href="Muskelarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Muskelarbeit (Arbeitswissenschaft)">Muskelarbeit</a> besteht, wofür vom <a href="Arbeitgeber" title="Arbeitgeber">Arbeitgeber</a> ein <a href="Arbeitslohn" class="mw-redirect" title="Arbeitslohn">Arbeitslohn</a> als <a href="Gegenleistung" title="Gegenleistung">Gegenleistung</a> gezahlt wird. Pendant ist <a href="Angestellter" title="Angestellter">Angestellter</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Das Wort „Arbeiter“ ist sprachlich ein <a href="Nomen_Agentis" title="Nomen Agentis">Nomen Agentis</a> aus dem Begriff <a href="Arbeit_(Betriebswirtschaftslehre)" title="Arbeit (Betriebswirtschaftslehre)">Arbeit</a>. Dieses Wort entstammt dem <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">althochdeutschen</a> „arabeit(i)“ für „Mühe, Plage, Qual“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und drückt das mit Arbeit verbundene <a href="Arbeitsleid" title="Arbeitsleid">Arbeitsleid</a> aus. „Arbeiter“ bezeichnet <a href="Hans_Bahlow" title="Hans Bahlow">Hans Bahlow</a> zufolge vor allem den schwer körperlich Arbeitenden, denn <i>Arbeit</i> meint „Knechtsarbeit, Mühsal, Not“.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>Während in <a href="Einzelwissenschaft" title="Einzelwissenschaft">Einzelwissenschaften</a> weiterhin zwischen Angestellten und Arbeitern differenziert wird, verschwimmen die Konturen dieser Begriffe in der <a href="Umgangssprache" title="Umgangssprache">Umgangssprache</a>. Eine der Ursachen für das Fehlen eines hinlänglich präzisen Begriffes liegt darin, dass eine funktionale Unterscheidung der <a href="T%C3%A4tigkeit" title="Tätigkeit">Tätigkeiten</a> von Angestellten und Arbeitern oft nicht möglich ist, insbesondere wenn es sich um gemischte Tätigkeiten handelt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Arbeiter verrichten aus physiologischer Perspektive jedenfalls überwiegend mittlere bis schwere körperliche Tätigkeit, sie erhalten einen Arbeitslohn, dessen <a href="Lohnniveau" class="mw-redirect" title="Lohnniveau">Lohnniveau</a> meist unterhalb des <a href="Einkommen" title="Einkommen">Einkommensniveaus</a> eines Angestellten liegt. Die Einkünfte des Angestellten heißen Gehalt. Im <a href="Einkommensteuerrecht_(Deutschland)" title="Einkommensteuerrecht (Deutschland)">Einkommensteuerrecht</a> werden Lohn und Gehalt als <a href="Eink%C3%BCnfte_aus_nichtselbst%C3%A4ndiger_Arbeit_(Deutschland)" title="Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Deutschland)">Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit</a> zusammengefasst.
</p><p>Die Stellung im <a href="Beruf" title="Beruf">Beruf</a> bleibt bei Arbeitern oder Angestellten ein spürbares <a href="Diskriminierung" title="Diskriminierung">Diskriminierungsmerkmal</a>.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So leben im <a href="Industrie" title="Industrie">Industrieunternehmen</a> <a href="Produktion" title="Produktion">Produktionsarbeiter</a> und <a href="Mitarbeiter" title="Mitarbeiter">Mitarbeiter</a> der <a href="Verwaltung" title="Verwaltung">Verwaltung</a> oft in getrennten Welten: Es gibt unterschiedliche <a href="Arbeitszeit" title="Arbeitszeit">Arbeitszeiten</a>, getrennte <a href="Arbeitsst%C3%A4tte" title="Arbeitsstätte">Arbeitsstätten</a> und <a href="Kantine" title="Kantine">Kantinen</a>, andere <a href="Arbeitskleidung" title="Arbeitskleidung">Arbeitskleidung</a> und eine andere <a href="Arbeitssicherheit" title="Arbeitssicherheit">Arbeitssicherheit</a> bei Angestellten und Arbeitern.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit dem Begriff Arbeiter bzw. Arbeiterinnen ist vor allem ein <a href="Sozialer_Status" title="Sozialer Status">sozialer Status</a> verbunden, der sie vom Angestellten oder <a href="Beamter_(Deutschland)" title="Beamter (Deutschland)">Beamten</a> unterscheidet (<a href="Soziale_Schicht" title="Soziale Schicht">soziale Schicht</a>). Diese <a href="Soziale_Differenzierung" title="Soziale Differenzierung">soziale Differenzierung</a> zwischen Arbeitern, Angestellten oder Beamten besteht auch in anderen <a href="Kulturkreis" title="Kulturkreis">Kulturkreisen</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">worker, <a href="Blue_Collar" title="Blue Collar">Blue Collar</a> worker</span> für Arbeiter, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">clerk, white collar worker</span> für Angestellte). Die Unterscheidung von Arbeitern und Angestellten beruhte bis Anfang der 2000er Jahre auf arbeits-, sozial- und tarifrechtlichen sowie funktionalen und soziokulturellen Merkmalen. Typische Berufe sind z.&nbsp;B. Industriemechaniker/-in, Mechatroniker/-in, Elektroniker/-in usw.
</p><p>Eines der zentralen Themen der Debatte ist die <a href="#Angleichung_von_Arbeitern_und_Angestellten">Angleichung von Arbeitern und Angestellten</a>, <a href="Rationalisierung_(%C3%96konomie)" title="Rationalisierung (Ökonomie)">Rationalisierung</a> u.&nbsp;a. durch entsprechende Änderung von Gesetzen und gemeinsamen <a href="Entgelt-Rahmenabkommen" title="Entgelt-Rahmenabkommen">Entgelt-Rahmenabkommen</a> bzw. Entgelt-Rahmentarifverträgen. Bis in die 2000er Jahre wurden die Unterschiede zwischen Arbeitern und Angestellten auch in <a href="Tarifvertrag" title="Tarifvertrag">Tarifverträge</a> in Deutschland abgebildet. Unterschiedliche Systeme für die <a href="Eingruppierung" title="Eingruppierung">Eingruppierung</a> und Entgeltdifferenzierung waren und sind üblich. Arbeiter besaßen eine <a href="K%C3%BCndigungsfrist" class="mw-redirect" title="Kündigungsfrist">Kündigungsfrist</a> von vier Wochen zum Monatsende, Angestellte galten mit sechs Wochen zum Quartalsende als besser geschützt. <a href="Funktion_(Organisation)" title="Funktion (Organisation)">Funktional</a> übernahmen Angestellte überwiegend Tätigkeiten in der <a href="Verwaltung" title="Verwaltung">Administration</a>, der Konstruktion usw., während Arbeiter in der <a href="Produktion" title="Produktion">Produktion</a>, aber auch der <a href="Logistik" title="Logistik">Logistik</a> beschäftigt waren. Bis zum Jahr 2004 waren für Arbeiter bzw. Arbeiterinnen die <a href="Landesversicherungsanstalt" title="Landesversicherungsanstalt">Landesversicherungsanstalten</a>, für Angestellte die <a href="Bundesversicherungsanstalt_f%C3%BCr_Angestellte" title="Bundesversicherungsanstalt für Angestellte">Bundesversicherungsanstalt für Angestellte</a> zuständig.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Letztere Differenzierung wurde im Januar 2005 abgeschafft.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>


<p><a href="Homer" title="Homer">Homer</a> konnotierte um 800 <a href="Vor_Christus" class="mw-redirect" title="Vor Christus">vor Christus</a> in der <a href="Ilias" title="Ilias">Ilias</a> Arbeit im Sinne <a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">landwirtschaftlicher</a> und <a href="Handwerk" title="Handwerk">handwerklicher</a> Tätigkeit positiv, weil sie als Voraussetzung für <a href="Wohlstand" title="Wohlstand">Wohlstand</a> und <a href="Prestige" title="Prestige">gesellschaftliches Ansehen</a> galt. Als Bergwerkssklaven gab es ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. in den Silberbergwerken von Laureion (dem heutigen <a href="Lavrio" title="Lavrio">Lavrio</a>) Gruben-, Aufbereitungs- und Hüttenarbeiter, die sich zum überwiegenden Teil aus unfreien Arbeitern zusammensetzten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römische Reich</a> hielt die große Masse der Arbeiter als <a href="Sklave" class="mw-redirect" title="Sklave">Sklaven</a>. <a href="Dienstleistung" title="Dienstleistung">Dienstleistungen</a> durch Sklaven galten als <a href="Mietvertrag_(Deutschland)" title="Mietvertrag (Deutschland)">Miete</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">locatio conductio rei</span>), durch <a href="R%C3%B6misches_B%C3%BCrgerrecht" title="Römisches Bürgerrecht">Freie</a> hingegen als <a href="Dienstvertrag_(Deutschland)" title="Dienstvertrag (Deutschland)">Dienstvertrag</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">locatio conductio operarum</span>). Der dienstverpflichtete Arbeiter (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">locator</span>)<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> besaß keine <a href="Rechtsf%C3%A4higkeit" title="Rechtsfähigkeit">Rechtsfähigkeit</a> und galt als <a href="Sache_(Recht)" title="Sache (Recht)">Sache</a>. Die soziale und rechtliche Stellung des Sklaven ist jedoch nicht zu allen Zeiten der römischen Rechtsentwicklung gleich geblieben. Auf dem altrömischen Bauerngut lebte der unfreie Knecht in enger Gemeinschaft mit den freien Hausgenossen; er teilte mit ihnen die Arbeit und aß mit ihnen das gleiche Brot. Erst die Entstehung von großen <a href="Plantage" title="Plantage">Plantagen</a>, <a href="Manufaktur" title="Manufaktur">Manufakturen</a> und <a href="Bergwerk" title="Bergwerk">Bergwerken</a> seit der hochrepublikanischen Zeit ließ für die Masse der Sklaven jedes persönliche Verhältnis zum Herrn verschwinden und machte den unfreien Arbeiter zu einer bloßen Recheneinheit im <a href="Gro%C3%9Funternehmen" title="Großunternehmen">Großunternehmen</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Man kann annehmen, dass wahrscheinlich bereits ab 348 vor Christus zur Zeit des <a href="Zweiter_karthagisch-r%C3%B6mischer_Vertrag" title="Zweiter karthagisch-römischer Vertrag">zweiten karthagisch-römischen Vertrages</a> bei den Römern Sklavenbedarf bestand, der im Laufe von 100 Jahren in Verbindung mit der territorialen Erweiterung rasant zunahm.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bischof <a href="Adalbero_von_Laon" title="Adalbero von Laon">Adalbero von Laon</a> unterteilte um 1025 die <a href="Gesellschaft_(Soziologie)" title="Gesellschaft (Soziologie)">Gesellschaft</a> in die drei <a href="St%C3%A4ndeordnung" class="mw-redirect" title="Ständeordnung">Stände</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">ordines</span>) der <a href="Krieg" title="Krieg">Krieger</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">bellatores</span>), <a href="Beter" class="mw-redirect" title="Beter">Beter</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">oratores</span>) und Arbeiter (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">laboratores</span>) ein.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Wort „Arbeit“ als Bezeichnung für körperliche Arbeit trat erst um 1200 konkurrierend zu „wirken“ oder „werken“ („hant-werc“ für Handwerk) auf. <a href="Hartmann_von_Aue" title="Hartmann von Aue">Hartmann von Aue</a> sprach um 1200 im <a href="Iwein" title="Iwein">Iwein</a> davon, dass „ire Arbeit bringt ihnen nicht mehr als Lohn ein als Hunger, Durst und Schmerz“.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Prediger <a href="Berthold_von_Regensburg" title="Berthold von Regensburg">Berthold von Regensburg</a> erwähnte in seinen um 1275 redigierten Predigten den Arbeiter erstmals als Allgemeinbegriff. Das Wort Bergleute ist seit 1370, Arbeiter allgemein seit 1439 als „aribaiter“ nachgewiesen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als der Dichter <a href="Hans_Rosenpl%C3%BCt" title="Hans Rosenplüt">Hans Rosenplüt</a> um 1450 „Von den mussiggengern vnd arbeitern“ schrieb, wobei der „Arbeiter schwitzt und schweißt“, war der Begriff des Arbeiters bereits etabliert.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als die ersten typischen Arbeiter des <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalters</a> gelten die <a href="Landarbeiter" title="Landarbeiter">Landarbeiter</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">ruricola</span>) als <a href="Pachtvertrag_(Deutschland)" title="Pachtvertrag (Deutschland)">Pächter</a> (<a href="Landpacht" title="Landpacht">Landpacht</a>) oder <a href="Lehnsmann" title="Lehnsmann">Lehnsmann</a> (<a href="Lehnswesen" title="Lehnswesen">Lehnswesen</a>) sowie <a href="Bauarbeiter" class="mw-redirect" title="Bauarbeiter">Bauarbeiter</a> oder <a href="Bergmann" title="Bergmann">Bergleute</a>. <a href="Privathaushalt" title="Privathaushalt">Privathaushalte</a> beschäftigten als <a href="Gesinde" title="Gesinde">Gesinde</a> <a href="Knecht" title="Knecht">Knechte</a> und <a href="Magd" title="Magd">Mägde</a> oder <a href="Dienstbote" title="Dienstbote">Dienstboten</a>. <a href="Sklaverei" title="Sklaverei">Sklaverei</a> oder <a href="Leibeigenschaft" title="Leibeigenschaft">Leibeigenschaft</a> waren bei Arbeitern immer noch weit verbreitet. Die sächsischen Dienstboten- und Gesindeordnungen des 15. Jahrhunderts deuteten an, dass bereits zu dieser Zeit ein ländlicher Arbeitermangel bestanden hat. Die Berg-Ordnung in den Nieder-Österreichischen Landen von 1553 sah vor, dass „einem jeden Arbeiter nach Gelegenheit seiner Arbeit ein Lohn <a href="Raitung" class="mw-redirect" title="Raitung">gerait</a> werden“ soll.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Volkswirt <a href="Adam_Smith" title="Adam Smith">Adam Smith</a> setzte in seinem im März 1776 erschienenen Hauptwerk <a href="Der_Wohlstand_der_Nationen" title="Der Wohlstand der Nationen">Der Wohlstand der Nationen</a> Arbeiter und <a href="Armut" title="Armut">Arme</a> auf eine Stufe, die Armut bestehe in der Reduktion der Arbeiter auf ihre unmittelbaren Bedürfnisse.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für ihn bestand jede moderne Gesellschaft aus drei verschiedenen sozialen Klassen (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">three great orders</span>), nämlich der <a href="Grundbesitz" class="mw-redirect" title="Grundbesitz">Grundbesitzer</a> (Erwerbsquelle: <a href="Bodenrente" class="mw-redirect" title="Bodenrente">Bodenrente</a>), <a href="Kapitalist" title="Kapitalist">Kapitalisten</a> (<a href="Gewinn" title="Gewinn">Gewinn</a>) und Arbeiter (<a href="Nominallohn" title="Nominallohn">Lohn</a>). Das <a href="Allgemeines_Preu%C3%9Fisches_Landrecht" class="mw-redirect" title="Allgemeines Preußisches Landrecht">Allgemeine Preußische Landrecht</a> (ALR) vom Juni 1794 bestimmte, dass die Fabrikarbeiter nicht die gleichen Rechte der <a href="Geselle" title="Geselle">Gesellen</a> haben (II 8, §&nbsp;419 ALR).<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Arbeiterbewegung" title="Arbeiterbewegung">Arbeiterbewegungen</a> gab es bereits im Mittelalter, doch von besonderer Bedeutung für die Entstehung von Arbeiterrechten waren während der <a href="Industrielle_Revolution" title="Industrielle Revolution">industriellen Revolution</a> die <a href="Arbeiterbewegung_in_den_Vereinigten_Staaten" title="Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten">Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten</a> ab 1763 sowie die parallel während der <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a> des frühen 19. Jahrhunderts stattfindende <a href="Arbeiterbewegung_in_Deutschland" title="Arbeiterbewegung in Deutschland">Arbeiterbewegung in Deutschland</a> und <a href="Arbeiterbewegung_in_%C3%96sterreich" title="Arbeiterbewegung in Österreich">Arbeiterbewegung in Österreich</a>. Sie alle hatten zum Ziel, die Rechte der Arbeiter zu stärken, was insbesondere durch <a href="Arbeiterverein" title="Arbeiterverein">Arbeitervereine</a> als den Vorgängern der Gewerkschaften geschah. Als erster Arbeiterverein galt der 1832 von deutschen Emigranten und Handwerkern in Paris gegründete <a href="Bund_der_Ge%C3%A4chteten" title="Bund der Geächteten">Deutsche Volksverein</a>. Die weltweit erste <a href="Gewerkschaft" title="Gewerkschaft">Gewerkschaft</a> wurde 1842 von Buchdruckern in Belgien gegründet. Mit Beginn der Industrialisierung etablierte sich der Fabrikarbeiter. Während vor der <a href="Revolution_von_1848" class="mw-redirect" title="Revolution von 1848">Revolution von 1848</a> die Rede von der „arbeitenden Klasse“ oder „handarbeitenden Klasse“ war, begann sich mit der Revolution das Wort Arbeiter bei den Statistikern oder Volkswirten sowie bei den Arbeiterorganisationen zu etablieren.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das lag vor allem an der im Juni 1848 durch <a href="Stephan_Born" title="Stephan Born">Stephan Born</a> mit organisierten <a href="Allgemeine_Deutsche_Arbeiterverbr%C3%BCderung" title="Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung">Allgemeinen Deutschen Arbeiterverbrüderung</a>. Der „Arbeitercongress“ vom Februar 1863, der mit dem im Mai 1863 gegründeten <a href="Allgemeiner_Deutscher_Arbeiterverein" title="Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein">Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein</a> (ADAV) die erste dauerhafte Arbeiterorganisation in Deutschland schuf, markierte die „Trennung der proletarischen von der bürgerlichen Demokratie“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach §&nbsp;2 der ADAV-Statuten wurde „jeder deutsche Arbeiter durch einfache Beitrittserklärung Vereinsmitglied“. Im Juli 1890 organisierte sich ein großer Teil der Arbeiterschaft im „Verband der Fabrik-, Land- und gewerblichen Hilfsarbeiter Deutschlands“. Der Beginn der deutschen <a href="Sozialpolitik" title="Sozialpolitik">Sozialpolitik</a> ist im „Preußischen Regulativ über die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in Fabriken“ vom April 1839 zu sehen, das die <a href="Kinderarbeit" title="Kinderarbeit">Kinderarbeit</a> unter 9 Jahren verbot und die <a href="Arbeitszeit" title="Arbeitszeit">Arbeitszeit</a> von Jugendlichen unter 16 Jahren auf 10 Stunden täglich begrenzte.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Für <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a> ist seit 1844 der Arbeiter eine zentrale Figur in seiner <a href="Marxistische_Wirtschaftstheorie" title="Marxistische Wirtschaftstheorie">Wirtschaftstheorie</a>. Er nannte die Arbeiter auch Proletarier (die <a href="Arbeiterklasse" title="Arbeiterklasse">Arbeiterklasse</a> entsprechend <a href="Proletariat" title="Proletariat">Proletariat</a>) und unterschied in seinem im September 1867 erschienenen Hauptwerk <a href="Das_Kapital#Band_1" title="Das Kapital">Das Kapital</a> die Begriffe <a href="Arbeit_(Philosophie)#Philosophie_der_Arbeit_ab_Mitte_des_19._Jahrhunderts" title="Arbeit (Philosophie)">Arbeit</a> und <a href="Arbeitskraft" title="Arbeitskraft">Arbeitskraft</a>. Die Arbeit hat keinen <a href="Wert_(Wirtschaft)" title="Wert (Wirtschaft)">Wert</a> oder <a href="Preis_(Wirtschaft)" title="Preis (Wirtschaft)">Preis</a>, sondern die Arbeiter verkaufen an die <a href="Kapitalist" title="Kapitalist">Kapitalisten</a> ihre Arbeitskraft als eine Ware, deren Wert durch die <a href="Arbeitswertlehre" class="mw-redirect" title="Arbeitswertlehre">Arbeitswertlehre</a> bestimmt wird.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Obwohl die Arbeiter mit dem Arbeitslohn die <a href="Gegenleistung" title="Gegenleistung">Gegenleistung</a> für den Verkauf ihrer Arbeitskraft erhalten, sind sie Objekt der <a href="Ausbeutung" title="Ausbeutung">Ausbeutung</a>.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Arbeiter und Kapitalisten sind für Marx jedoch nicht nur gegensätzliche Rollenkonstrukte des „kapitalistischen Betriebs“, sondern vielmehr in eine übergreifende Klassenstruktur eingebettet. In dieser Hinsicht werden sie unter dem Gesichtspunkt der Reproduktion des „gesellschaftlichen Gesamtkapitals“ untersucht.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Grundlage seiner <a href="Verelendungstheorie" title="Verelendungstheorie">Verelendungstheorie</a> ist die Aussage: „Der Arbeiter wird umso ärmer, je mehr <a href="Reichtum" title="Reichtum">Reichtum</a> er produziert, je mehr seine <a href="Produktion" title="Produktion">Produktion</a> an <a href="Macht" title="Macht">Macht</a> und Umfang zunimmt“.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Proletariat verarme in dem Ausmaß, wie sich die <a href="Bourgeoisie" title="Bourgeoisie">Bourgeoisie</a> bereichere. Darauf folge die <a href="Entfremdete_Arbeit" title="Entfremdete Arbeit">entfremdete Arbeit</a>, weil „die Arbeit dem Arbeiter äußerlich ist, d. h. nicht zu seinem Wesen gehört…. Seine Arbeit ist daher nicht freiwillig, sondern gezwungen, <a href="Zwangsarbeit" title="Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a>“.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Br%C3%BCder_Grimm" title="Brüder Grimm">Brüder Grimm</a> verstanden unter dem Arbeiter (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">operarius</span>) im <a href="Deutsches_W%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Wörterbuch">Deutschen Wörterbuch</a> aus 1854 sowohl den <a href="Tagel%C3%B6hner" title="Tagelöhner">Tagelöhner</a> als auch den <a href="Handwerker" class="mw-redirect" title="Handwerker">Handwerker</a>.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahre 1873 erschien in München erstmals ein Wochenblatt für alle Arbeiterklassen, „Der Arbeiterfreund“.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es berichtete über den <a href="Klassenkampf" title="Klassenkampf">Klassenkampf</a> in England, die Arbeiternot in Paris oder die sozialen Verhältnisse in Berlin. Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts blieb im <a href="Arbeitsrecht_(Deutschland)" title="Arbeitsrecht (Deutschland)">Arbeits-</a> und <a href="Sozialrecht_(Deutschland)" title="Sozialrecht (Deutschland)">Sozialrecht</a> die Einteilung der Arbeitnehmer in Arbeiter und Angestellte unbekannt.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wer überwiegend geistige oder verwaltende Tätigkeiten ausführte, hieß „Fabrikbeamter“, „Betriebsbeamter“ oder „Handlungsgehilfe“. Ein Gehalt erhielt <a href="Johann_Samuel_Ersch" title="Johann Samuel Ersch">Johann Samuel Ersch</a>/<a href="Johann_Gottfried_Gruber" title="Johann Gottfried Gruber">Johann Gottfried Gruber</a> 1853 zufolge (<a href="Allgemeine_Encyclop%C3%A4die_der_Wissenschaften_und_K%C3%BCnste" title="Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste">Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste</a>) jemand als Angestellter,<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Arbeiter bezog Lohn. <a href="Ernst_J%C3%BCnger" title="Ernst Jünger">Ernst Jünger</a> verfasste 1932 die theoretische Arbeit <a href="Der_Arbeiter._Herrschaft_und_Gestalt" title="Der Arbeiter. Herrschaft und Gestalt">Der Arbeiter. Herrschaft und Gestalt</a>, in welcher er sich mit der Figur des Arbeiters als einer elementaren, die <a href="B%C3%BCrgertum" title="Bürgertum">bürgerliche Gesellschaft</a> zerstörenden <a href="Macht" title="Macht">Macht</a> auseinandersetzte.
</p>

<p>Nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> entwickelten sich ab 1945 durch den Einfluss der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> in <a href="Osteuropa" title="Osteuropa">Osteuropa</a> so genannte <a href="Arbeiter-und-Bauern-Staat" title="Arbeiter-und-Bauern-Staat">Arbeiter-und-Bauern-Staaten</a>, in denen nach <a href="Leninismus" title="Leninismus">leninistischer</a> bzw. auch nach <a href="Marxismus-Leninismus" title="Marxismus-Leninismus">marxistisch-leninistischer</a> Auffassung die <a href="Arbeiterklasse" title="Arbeiterklasse">Arbeiterklasse</a> (im Klassenbündnis mit den werktätigen <a href="Landwirt" title="Landwirt">Bauern</a>) über die <a href="Enteignung" title="Enteignung">enteignete</a> <a href="Bourgeoisie" title="Bourgeoisie">Kapitalistenklasse</a> herrschte. Auch die <a href="DDR" class="mw-redirect" title="DDR">DDR</a> bezeichnete sich seit 1952 offiziell als Arbeiter- und Bauern-Staat, sie propagierte sich als „erster deutscher sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“, in dem die Arbeiterklasse mit der Klasse der Bauern die „Führung innehat“ und mit der „Schicht der Intelligenz und den Handwerkern verbündet“ ist.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands" title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands">SED</a> charakterisierte sich gleichzeitig als <a href="Arbeiterpartei" title="Arbeiterpartei">Arbeiterpartei</a>. Der <a href="Arbeiteraufstand_1953" class="mw-redirect" title="Arbeiteraufstand 1953">Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953</a> ist eines der Schlüsselereignisse in der <a href="Geschichte_Deutschlands" title="Geschichte Deutschlands">deutschen Geschichte</a>. Die DDR stellte die Arbeiterklasse in den Vordergrund ihrer politischen Agitation, die <a href="Verfassung_der_DDR" class="mw-redirect" title="Verfassung der DDR">Verfassung der DDR</a> vom 7. Oktober 1974 legte dazu in Art. 1 fest: „Die Deutsche Demokratische Republik ist ein sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern.“
</p><p>Bis zur Reform des <a href="Betriebsverfassung" title="Betriebsverfassung">Betriebsverfassungsgesetzes</a> im Juli 2001 wurde in Deutschland gesetzlich noch zwischen Arbeitern und Angestellten unterschieden, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__5.html">§&nbsp;5</a></span> Abs.&nbsp;1 BetrVG subsumiert beide nunmehr unter dem Oberbegriff „Arbeitnehmer“.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Arbeiter_in_den_Wissenschaften">Arbeiter in den Wissenschaften</h2></div>
<p>In der <a href="Arbeitswissenschaft" title="Arbeitswissenschaft">Arbeitswissenschaft</a> und im <a href="Arbeitsrecht_(Deutschland)" title="Arbeitsrecht (Deutschland)">Arbeitsrecht</a> werden Arbeiter und <a href="Angestellter" title="Angestellter">Angestellte</a> weiterhin unterschieden je nach körperlicher <a href="Arbeitsschwere" title="Arbeitsschwere">Arbeitsschwere</a>.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch das <a href="Arbeitsentgelt" title="Arbeitsentgelt">Arbeitsentgelt</a> wird verschieden bezeichnet:
</p>
<table class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;">

<tbody><tr>
<th>Arbeitnehmer
</th>
<th>Merkmale
</th>
<th>Entgelt
</th>
<th>Berufe
</th></tr>
<tr>
<td>Angestellter</td>
<td>überwiegend <a href="Denken" title="Denken">geistige Arbeit</a><br> leichte <a href="Handarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Handarbeit (Arbeitswissenschaft)">Handarbeit</a> oder leichte <a href="Muskelarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Muskelarbeit (Arbeitswissenschaft)">Muskelarbeit</a></td>
<td><a href="Arbeitsentgelt" title="Arbeitsentgelt">Gehalt</a></td>
<td><a href="Arzt" title="Arzt">Ärzte</a>, <a href="Beamter_(Deutschland)" title="Beamter (Deutschland)">Beamte</a>, <a href="B%C3%BCro" title="Büro">Bürokräfte</a>, <a href="Feinmechanik" title="Feinmechanik">Feinmechaniker</a>, <a href="Schneider" title="Schneider">Schneider</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Arbeiter</td>
<td>überwiegend körperliche Arbeit<br> schwere Handarbeit oder schwere und schwerste Muskelarbeit</td>
<td><a href="Arbeitslohn" class="mw-redirect" title="Arbeitslohn">Arbeitslohn</a></td>
<td><a href="Erdarbeit" class="mw-redirect" title="Erdarbeit">Erdarbeiter</a>, <a href="Landarbeiter" title="Landarbeiter">Landarbeiter</a> (<a href="Ernte" title="Ernte">Ernte</a>), <a href="Maurer" title="Maurer">Maurer</a>, <a href="Schmied" title="Schmied">Schmiede</a>, <a href="Steinhauer" title="Steinhauer">Steinhauer</a>
</td></tr></tbody></table>
<p>Während Arbeiter meist mittlere bis schwere <a href="Muskelarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Muskelarbeit (Arbeitswissenschaft)">Muskelarbeit</a> (<a href="Schwerarbeit" title="Schwerarbeit">Schwerarbeit</a>, <a href="Schwerstarbeit" class="mw-redirect" title="Schwerstarbeit">Schwerstarbeit</a>) verrichten, ist die Tätigkeit der Angestellten auf <a href="Handarbeit_(Arbeitswissenschaft)" title="Handarbeit (Arbeitswissenschaft)">Handarbeit</a> und leichte Muskelarbeit beschränkt. Im Arbeitsrecht ist der Arbeiter ein Arbeitnehmer, der weder Angestellter noch <a href="Auszubildender" title="Auszubildender">Auszubildender</a> ist. Nicht zu den Arbeitern gehören <a href="Heimarbeiter" class="mw-redirect" title="Heimarbeiter">Heimarbeiter</a> und <a href="Hausgewerbetreibende" class="mw-redirect" title="Hausgewerbetreibende">Hausgewerbetreibende</a>. Nur für Arbeiter war früher die <a href="Schichtarbeit" title="Schichtarbeit">Schichtarbeit</a> – insbesondere der <a href="Nachtdienst" title="Nachtdienst">Nachtdienst</a> – vorgesehen, doch heute hat sich die Schichtarbeit in weiten Bereichen des <a href="Dienstleistungssektor" class="mw-redirect" title="Dienstleistungssektor">Dienstleistungssektors</a> auch auf Angestellte ausgedehnt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Arten">Arten</h2></div>

<p>Arbeiter können nach folgenden Kriterien eingeteilt werden:
</p>
<table class="wikitable" style="padding:1em; vertical-align:top; border:2px;">

<tbody><tr>
<th><a href="Kriterium" title="Kriterium">Kriterium</a>
</th>
<th>Bezeichnung
</th>
<th>Anmerkungen
</th></tr>
<tr>
<td><a href="Ausbildung" title="Ausbildung">Ausbildungsstand</a></td>
<td><i>ungelernte Arbeiter</i><br> <i>angelernte Arbeiter</i><br> <i>gelernte Arbeiter</i></td>
<td>keine Ausbildung<br> <a href="Unterweisung" title="Unterweisung">Unterweisung</a> am <a href="Arbeitsplatz" title="Arbeitsplatz">Arbeitsplatz</a><br> <a href="Berufsausbildung" title="Berufsausbildung">Berufsausbildung</a>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Sozialer_Status" title="Sozialer Status">Status</a></td>
<td><a href="Hilfsarbeiter" class="mw-redirect" title="Hilfsarbeiter">Hilfsarbeiter</a><br> <a href="Facharbeiter" title="Facharbeiter">Facharbeiter</a><br> <a href="Vorarbeiter" title="Vorarbeiter">Vorarbeiter</a></td>
<td>gering <a href="Qualifikation_(Personalwesen)" title="Qualifikation (Personalwesen)">qualifizierte</a> <a href="Arbeitskraft" title="Arbeitskraft">Arbeitskraft</a> ohne <a href="Berufsausbildung" title="Berufsausbildung">Berufsausbildung</a><br> vollständige <a href="Berufsausbildung" title="Berufsausbildung">Berufsausbildung</a><br> <a href="F%C3%BChrungskraft_(F%C3%BChrungslehre)" title="Führungskraft (Führungslehre)">Führungskraft</a> für eine <a href="Soziale_Gruppe" title="Soziale Gruppe">Gruppe</a> von Arbeitern
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Arbeitsgebiet" title="Arbeitsgebiet">Arbeitsgebiet</a></td>
<td><a href="Bauarbeiter" class="mw-redirect" title="Bauarbeiter">Bauarbeiter</a><br> <a href="Bergarbeiter" class="mw-redirect" title="Bergarbeiter">Bergarbeiter</a><br> <a href="Hafenarbeiter" title="Hafenarbeiter">Hafenarbeiter</a><br> <a href="Industriearbeiter" class="mw-redirect" title="Industriearbeiter">Industriearbeiter</a></td>
<td><a href="Bauwesen" title="Bauwesen">Bauwesen</a><br> <a href="Bergbau" title="Bergbau">Bergbau</a><br> <a href="Binnenhafen" title="Binnenhafen">Binnen-</a> und <a href="Seehafen" title="Seehafen">Seehäfen</a><br> <a href="Industrie" title="Industrie">Industrie</a>
</td></tr></tbody></table>
<p>Der Ausbildungsstand beruht auf den drei traditionellen <a href="Lohngruppe" title="Lohngruppe">Lohngruppen</a> I (gelernte), II (angelernte) und III (ungelernte) Arbeiter, die bis Februar 1940 galten.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seitdem gibt es wesentlich mehr Lohngruppen, bei denen jedoch der Ausbildungsstand weiterhin berücksichtigt ist, aber eine stärkere <a href="Entgeltdifferenzierung" title="Entgeltdifferenzierung">Entgeltdifferenzierung</a> vorhanden ist. Es wird unterschieden zwischen ungelernten bzw. angelernten Arbeitern und Arbeiterinnen und Facharbeitern und Facharbeiterinnen, die eine mindestens 3-jährige <a href="Berufsausbildung" title="Berufsausbildung">Berufsausbildung</a> absolviert haben. Während <a href="Vorarbeiter" title="Vorarbeiter">Vorarbeiter</a> auch als <a href="Stellvertreter" title="Stellvertreter">Stellvertreter</a> vom <a href="Meister" title="Meister">Meister</a> (<a href="Polier" title="Polier">bzw. Polier</a>) eingesetzt werden, sind <a href="Hilfsarbeiter" class="mw-redirect" title="Hilfsarbeiter">Hilfsarbeiter</a> mit Arbeiten einfacher oder einfachster Art betraut.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im allgemeinen Sprachgebrauch sind auch folgende Begriffe üblich: <a href="Wanderarbeiter" title="Wanderarbeiter">Wanderarbeiter</a>, <a href="Gastarbeiter" title="Gastarbeiter">Gastarbeiter</a>, <a href="Heimarbeit" title="Heimarbeit">Heimarbeiter</a>, <a href="Kurzarbeit" title="Kurzarbeit">Kurzarbeiter</a>, <a href="Leiharbeiter" class="mw-redirect" title="Leiharbeiter">Leiharbeiter</a>, <a href="Soziale_Arbeit" title="Soziale Arbeit">Sozialarbeiter</a> oder <a href="Zeitarbeit" class="mw-redirect" title="Zeitarbeit">Zeitarbeiter</a>.
</p><p>Das <a href="Arbeitseinkommen" class="mw-redirect" title="Arbeitseinkommen">Arbeitseinkommen</a> heißt bei Arbeitern <a href="Arbeitslohn" class="mw-redirect" title="Arbeitslohn">Arbeitslohn</a>, bei Angestellten <a href="Arbeitsentgelt" title="Arbeitsentgelt">Gehalt</a>.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Während das Gehalt überwiegend als <a href="Zeitlohn" title="Zeitlohn">Zeitentlohnung</a> an der <a href="Arbeitszeit" title="Arbeitszeit">Arbeitszeit</a> orientiert ist, wird der Lohn als Leistungsentgelt stets von der erbrachten <a href="Arbeitsleistung" title="Arbeitsleistung">Arbeitsleistung</a> abhängig gemacht (etwa beim <a href="Akkordlohn" title="Akkordlohn">Akkordlohn</a>). „Der Zeitlohn ist ein Entlohnungsgrundsatz mit einer festen Vergütung für eine bestimmte Zeiteinheit. Ist diese Zeiteinheit eine Stunde, so wird von <a href="Stundenlohn" class="mw-redirect" title="Stundenlohn">Stundenlohn</a> und entsprechend von Zeitlohn oder Gehalt gesprochen“.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Je nach <a href="Wirtschaftszweig" title="Wirtschaftszweig">Wirtschaftszweig</a> unterscheidet man <a href="Landarbeiter" title="Landarbeiter">Landarbeiter</a> (<a href="Landwirtschaft" title="Landwirtschaft">Landwirtschaft</a>), <a href="Bergarbeiter" class="mw-redirect" title="Bergarbeiter">Bergarbeiter</a> (<a href="Bergbau" title="Bergbau">Bergbau</a>) oder <a href="Industriearbeiter" class="mw-redirect" title="Industriearbeiter">Industriearbeiter</a> (<a href="Industrie" title="Industrie">Industrie</a>). Auch im <a href="Dienstleistungssektor" class="mw-redirect" title="Dienstleistungssektor">Dienstleistungssektor</a> gibt es Arbeiter, so etwa <a href="B%C3%BChnenmeister" title="Bühnenmeister">Bühnenarbeiter</a> (wie <a href="B%C3%BChnenmaler" title="Bühnenmaler">Bühnenmaler</a>) im <a href="Theater" title="Theater">Theater</a>, <a href="Hausmeister" title="Hausmeister">Hausmeister</a> oder <a href="Reinigungskraft" title="Reinigungskraft">Reinigungskräfte</a> in <a href="Organisation" title="Organisation">Organisationen</a> oder <a href="Unternehmen" title="Unternehmen">Unternehmen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Statistik">Statistik</h2></div>
<p>In der Statistik zählen zu den <a href="Erwerbst%C3%A4tige" class="mw-redirect" title="Erwerbstätige">Erwerbstätigen</a> alle Personen, die als Arbeitnehmer („Arbeiter“, <a href="Angestellter" title="Angestellter">„Angestellte</a>“, <a href="Auszubildende" class="mw-redirect" title="Auszubildende">Auszubildende</a>, <a href="Beamtentum" title="Beamtentum">Beamte</a>, <a href="Geringf%C3%BCgige_Besch%C3%A4ftigung" title="Geringfügige Beschäftigung">geringfügig Beschäftigte</a>, <a href="Soldat" title="Soldat">Soldaten</a>) oder als <a href="Selbst%C3%A4ndigkeit_(beruflich)" title="Selbständigkeit (beruflich)">Selbstständige</a> bzw. mithelfende <a href="Familienangeh%C3%B6riger" class="mw-redirect" title="Familienangehöriger">Familienangehörige</a> eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.
</p>

<p>Aus der Abbildung wird deutlich, wie die Anzahl der Arbeiter von 1962 bis 2003 kontinuierlich zurückgegangen ist und die Anzahl der Angestellten zugenommen hat. Diese Auswertung basiert auf den Versichertenzahlen der <a href="Landesversicherungsanstalt" title="Landesversicherungsanstalt">Landesversicherungsanstalten</a> und der <a href="Bundesversicherungsanstalt_f%C3%BCr_Angestellte" title="Bundesversicherungsanstalt für Angestellte">BfA</a> (ohne Berücksichtigung der Anzahl der Beamten). Die Statistik der Erwerbstätigen „nach Stellung im Beruf“ wies im Jahre 1991 noch einen Anteil der Arbeiter von 38,9&nbsp;% aus (Angestellte 44,9&nbsp;%), seitdem sank dieser Anteil <a href="Tendenz" title="Tendenz">tendenziell</a> auf 36,1&nbsp;% (1995), 34,2&nbsp;% (2000),<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Umbruch ist überwiegend das Ergebnis des Rückgangs von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe und der Ausweitung des Dienstleistungssektors. Aus den genannten Gründen sind alle statistischen Angaben zum Beschäftigtenanteil von „Arbeitern“ und „Angestellten“, die sich auf die Zeit nach 2005 beziehen, mit großer Vorsicht zu genießen. Letztlich ist keine objektive statistische Unterscheidung von „Arbeitern“ und „Angestellten“ überhaupt noch möglich, da die arbeits-, sozial- und tarifrechtlichen Unterschiede seit 2005 nicht mehr bestehen. In Betrieben, die Entgelt-Rahmentarifverträge anwenden, ist eine statistische Erhebung der Unterschiede von „Arbeitern“ und „Angestellten“ gänzlich unmöglich. Dennoch unterscheidet das <a href="Statistisches_Bundesamt" title="Statistisches Bundesamt">Statistische Bundesamt</a> im Mikrozensus bis heute zwischen „Arbeitern“ und „Angestellten“. Dabei werden folgende Definitionen verwendet:
</p>
<ul><li><i>Arbeiter/-innen</i>: Alle Lohnempfänger/-innen, unabhängig von der Lohnzahlungs- und Lohnabrechnungsperiode und der <a href="Qualifikation_(Personalwesen)" title="Qualifikation (Personalwesen)">Qualifikation</a>, ferner Heimarbeiter/-innen sowie Hausgehilfe/-innen.</li>
<li><i>Angestellte:</i> Alle nicht beamteten Gehaltsempfänger/-innen, einschließlich sonstige/-r Beschäftigte/-r mit kleinem <a href="Job_(Arbeit)" title="Job (Arbeit)">Job</a> neben Schule, Studium oder Ruhestand. Für die Zuordnung ist grundsätzlich die Stellung im Betrieb bzw. die Vereinbarung im Arbeitsvertrag entscheidend. Leitende Angestellte gelten ebenfalls als Angestellte, sofern sie nicht <a href="Gesellschafter" title="Gesellschafter">Gesellschafter</a> sind. Den Angestellten werden – sofern kein getrennter Ausweis erfolgt – auch die Personen in Freiwilligendiensten zugeordnet."<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Diese Definitionen sind problematisch. Durch die Unterscheidung in Lohnempfänger/-innen und Gehaltsempfänger/-innen kann in den Branchen, in denen <a href="Entgelt-Rahmenabkommen" title="Entgelt-Rahmenabkommen">Entgelt-Rahmenabkommen</a> bzw. Entgelt-Rahmentarifverträge gelten, <a href="Empirisch" class="mw-redirect" title="Empirisch">empirisch</a> überhaupt keine Differenzierung erhoben werden. Da dies große und relevante Branchen wie die Metall- und Elektroindustrie und die chemische Industrie sind, müssen die vom Statistischen Bundesamt ab 2005 veröffentlichten Zahlen bezweifelt werden. Die Zahlen des Mikrozensus beruhen auf einer Selbsteinschätzung der befragten Beschäftigten, bei der die tradierten Begriffe subjektiv fortgeführt werden, obwohl sie einer objektiven und exakten Definition nicht mehr standhalten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Angleichung_von_Arbeitern_und_Angestellten">Angleichung von Arbeitern und Angestellten</h2></div>
<p>Schon in den Gesetzen und ersten Tarifverträgen in der Weimarer-Republik gab es erhebliche Unterschiede zwischen den Regelungen für Arbeiter bzw. Arbeiterinnen und Angestellte, wobei die Regelungen für Angestellte überwiegend günstiger waren. Auch nach dem Neuanfang im Jahr 1945 wurde diese Unterscheidung beibehalten. Es gab unterschiedliche Regelungen für die Lohn- und Gehaltsgestaltung, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die Kündigungsfristen. Es gab unterschiedliche Träger für die Renten- und Krankenversicherung. Im Betriebsverfassungsgesetz und im Mitbestimmungsgesetz von 1976 waren getrennte Wahlvorgänge für „Arbeiter“ und „Angestellte“ vorgesehen. In allen Branchen gab es unterschiedliche Tarifverträge: Lohntarifverträge und Lohn-Rahmentarifverträge für „Arbeiter“ und Gehaltstarifverträge und Gehalts-Rahmentarifverträge für Angestellte. Diese Unterschiede wurden bis zum Jahr 2005 abgeschafft und die Bedingungen angeglichen. Die wichtigsten Stationen sind:<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>1956/1957: Tarifliche Lohnfortzahlung in der Metallindustrie auch für Arbeiter bzw. Arbeiterinnen in der Metallindustrie (nach einem Streik in Schleswig-Holstein);</li>
<li>1957: Angleichung der Leistungen der Rentenversicherung, aber weiterhin getrennte Systeme der Landesversicherungsanstalten für „Arbeiter“ (LVAs) und der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA);</li>
<li>1989: Einheitliche gesetzliche Krankenkassen;</li>
<li>1993: Einheitliche gesetzliche Kündigungsfristen;</li>
<li>Ab ca. 1990 bis Mitte der 1990er Jahre: Umstellung des Stundenlohns auf Monatslohn für „Arbeiter“;</li>
<li>Mitte der 1990er Jahre: Gemeinsame Manteltarifverträge für „Arbeiter“, „Angestellte“ und Auszubildende (z.&nbsp;B. in der niedersächsischen Metallindustrie im Jahr 1994);</li>
<li>2001: Reform des Betriebsverfassungsgesetzes und des Mitbestimmungsgesetzes: Keine getrennte Wahl mehr von Vertretern der „Arbeiter“ und „Angestellten“;</li>
<li>2003: Erster Abschluss eines Entgelt-Rahmentarifvertrages in der Metallindustrie von Baden-Württemberg; danach bis 2005 Abschluss von Entgelt-Rahmentarifverträgen in allen tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie;</li>
<li>2005: Gesetz über die Organisationsreform der Deutschen Rentenversicherung: Einheitliche Versicherungsträger für ehemalige Arbeiter und Angestellte.</li></ul>
<p>Mit diesen Reformschritten wurde die Unterscheidung von „Arbeitern“ und „Angestellten“ überwunden und ein einheitlicher Arbeitnehmerstatus verwirklicht. Aufgrund dieser Angleichungsschritte ist es heute nicht mehr möglich, statistisch zwischen „Arbeitern“ und „Angestellten“ zu unterscheiden. Sämtliche Statistiken zu dieser Unterscheidung nach dem Jahr 2005 sind mit großer Vorsicht zu genießen, wenn nicht gar falsch. Problematisch ist die Tatsache, dass keine prägnanten Begriffe gefunden wurden, um die Beschäftigten im Produktionsbereich und im administrativen u.&nbsp;a. Bereichen zu unterscheiden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="International">International</h2></div>

<p>In der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> beschrieb im Jahre 1877 ein <a href="Kanton_Appenzell_Ausserrhoden" title="Kanton Appenzell Ausserrhoden">Appenzell Ausserrhoder</a> Lehrer gegenüber einer Nationalratskommission den Alltag von schulpflichtigen Kindern folgendermaßen: „Schüler [mussten] von 8 bis 11 ½ Uhr die Schule besuchen und daneben noch 16 bis 18 Stunden in der Appretur arbeiten…, und zwar von 4 Uhr morgens bis 7 ½ und von 1 Uhr bis morgens 2 oder 3 Uhr, so dass diese Kinder in den Sommernächten gar nicht nach Hause ins Bett gingen, sondern auf freiem Feld das bisschen Schlaf suchten.“ Im gleichen Jahr brachte das <a href="Fabrikgesetz" title="Fabrikgesetz">Fabrikgesetz</a> die ersten Maßnahmen zum Arbeiterschutz. In Bern kam ab 1907 das Wochenblatt <a href="Der_freie_Schweizer_Arbeiter" title="Der freie Schweizer Arbeiter">Der freie Schweizer Arbeiter</a> heraus, das über die Arbeiterklasse berichtete. Das eidgenössische Fabrikarbeiterschutzgesetz vom 1911 gilt als Meilenstein der <a href="Sozialpolitik_(Schweiz)" title="Sozialpolitik (Schweiz)">Schweizer Sozialpolitik</a>.
</p><p>In <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> gibt es seit 1920 eine <a href="Kammer_f%C3%BCr_Arbeiter_und_Angestellte" title="Kammer für Arbeiter und Angestellte">Kammer für Arbeiter und Angestellte</a>, die die Interessen der Arbeitnehmer vertritt. Im Juli 2018 erfolgte eine Gleichsetzung von Arbeitern und Angestellten bei der Dauer der <a href="Entgeltfortzahlung_im_Krankheitsfall" title="Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall">Entgeltfortzahlung im Krankenstand</a> und den Dienstverhinderungsgründen des Arbeitnehmers. Seit Januar 2021 sind die zuvor nur für Angestellte geltenden <a href="K%C3%BCndigungsfrist" class="mw-redirect" title="Kündigungsfrist">Kündigungsfristen</a> und -termine auch auf Arbeiter anzuwenden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><i>Allgemein</i>
</p>
<ul><li><a href="Ernst_J%C3%BCnger" title="Ernst Jünger">Ernst Jünger</a>: <i>Der Arbeiter. Herrschaft und Gestalt.</i> (1932). Stuttgart 1982 (Der Arbeiter als allgemeines Symbol der modernen <a href="Technik" title="Technik">Technik</a>).</li>
<li><a href="J%C3%BCrgen_Kocka" title="Jürgen Kocka">Jürgen Kocka</a> (Hrsg.): <i>Arbeiter und Bürger im 19. Jahrhundert. Varianten ihres Verhältnisses im europäischen Vergleich</i> (= <i>Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien</i>. Bd. 7), Oldenbourg. München 1986, ISBN 978-3-486-52871-8 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien07.pdf">Digitalisat</a>)</li>
<li>Ingrid Kuczynski (Hrsg.): <i>Den Kopf tragt hoch trotz allem! Engl. Arbeiterautobiographien d. 19. Jh.</i> Reclam, Leipzig 1983.</li>
<li>Wolfgang Ruppert (Hrsg.): <i>Die Arbeiter. Lebensformen, Alltag und Kultur von der Frühindustrialisierung bis zum „Wirtschaftswunder“.</i> München 1986.</li></ul>
<p><i>Ältere empirische Studien</i>
</p>
<ul><li><a href="Max_Weber" title="Max Weber">Max Weber</a>: <i>Die Lage der Landarbeiter im ostelbischen Deutschland.</i> (1891/92), <a href="Max-Weber-Gesamtausgabe" class="mw-redirect" title="Max-Weber-Gesamtausgabe">Max-Weber-Gesamtausgabe</a>, Band I,3, Mohr, Tübingen 1984.</li></ul>
<p><i>Literatur zu neueren Entwicklungen</i>
</p>
<ul><li><a href="Heide_Gerstenberger" title="Heide Gerstenberger">Heide Gerstenberger</a>, Ulrich Welke: <i>Arbeit auf See. Zur Ökonomie und Ethnologie der Globalisierung.</i> 2. Auflage. Westfälisches Dampfboot, Münster 2007, ISBN 3-89691-575-4 – exemplarische Studie zur Veränderung der Arbeitswelt.</li>
<li><a href="Gerrick_von_Hoyningen-Huene" title="Gerrick von Hoyningen-Huene">Gerrick von Hoyningen-Huene</a>: <i>Betriebsverfassungsrecht.</i> 5. Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2002.</li>
<li><a href="Hans-G%C3%BCnter_Thien" title="Hans-Günter Thien">Hans-Günter Thien</a>: <i>Die verlorene Klasse – ArbeiterInnen in Deutschland.</i> Westfälisches Dampfboot, Münster 2010, ISBN 978-3-89691-782-9.</li>
<li><a href="G%C3%BCnter_Wallraff" title="Günter Wallraff">Günter Wallraff</a>: <i>Industriereportagen. Als Arbeiter in deutschen Großbetrieben.</i> Kiepenheuer &amp; Witsch, Köln 1991, ISBN 3-462-02143-5.</li>
<li><a href="Hartmut_Meine" title="Hartmut Meine">Hartmut Meine</a>: „Arbeiter und Angestellte“: Vom Ende und Beharrungsvermögen alter Scheidelinien, in: WSI-Mitteilungen Heft 2, 2005, S. 76 bis 81</li>
<li>Pun Ngai, Ching Kwan Lee u.&nbsp;a.: <i>Aufbruch der zweiten Generation. Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China</i>, <a href="Assoziation_A" title="Assoziation A">Assoziation A</a>, Berlin und Hamburg 2010</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentarfilme">Dokumentarfilme</h2></div>
<ul><li>1933 Borinage, Regie: <a href="Joris_Ivens" title="Joris Ivens">Joris Ivens</a> und <a href="Henri_Storck" title="Henri Storck">Henri Storck</a> – Kämpferischer Film über das Elend der Bergarbeiter in Belgien Vgl. auch Les Enfants du Borinage – Lettre à Henri Storck, Regie: Patric Jean, 2000</li>
<li>1968 La Reprise du travail aux usines Wonder, realisiert von Studierenden der IDHEC, Frankreich 1968 – Regie: Jacques Willemont und Pierre Bonneau, Kurzfilm über die Wiederaufnahme der Arbeit in den Wonder-Fabriken nach dem Mai 68.</li>
<li>1973 <a href="Es_kommt_drauf_an%2C_sie_zu_ver%C3%A4ndern" title="Es kommt drauf an, sie zu verändern">… es kommt drauf an, sie zu verändern</a>, Regie: <a href="Claudia_von_Alemann" title="Claudia von Alemann">Claudia von Alemann</a> – Film über die doppelte Ausbeutung von Fabrikarbeiterinnen</li>
<li>1978 Lebensgeschichte des Bergarbeiters Alphons S., Ein Film von Alphons Stiller, <a href="Gabriele_Voss" title="Gabriele Voss">Gabriele Voss</a> und <a href="Christoph_H%C3%BCbner" title="Christoph Hübner">Christoph Hübner</a>, BRD</li>
<li>1985 <a href="Die_K%C3%BCmmelt%C3%BCrkin_geht" title="Die Kümmeltürkin geht">Die Kümmeltürkin geht</a>, Regie: <a href="Jeanine_Meerapfel" title="Jeanine Meerapfel">Jeanine Meerapfel</a>, BRD</li>
<li>1990 <a href="American_Dream_(Film)" title="American Dream (Film)">American Dream</a> Regie: <a href="Barbara_Kopple" title="Barbara Kopple">Barbara Kopple</a> mit Cathy Caplan, Thomas Haneke und Lawrence Silk, USA</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Workers?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Arbeiter</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Arbeiter" class="extiw external" title="q:Arbeiter">Wikiquote: Arbeiter</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Arbeiter" class="extiw external" title="wikt:Arbeiter">Wiktionary: Arbeiter</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4112560-5">Literatur von und über Arbeiter</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books/edition/Der_Wortschatz_des_9_Jahrhunderts/P97qx-VIqWQC?hl=de&amp;gbpv=1&amp;dq=arbeit+arbeiti&amp;pg=PA141&amp;printsec=frontcover">Brigitte Bulitta/Elisabeth Leiss/Elke Krotz/Elmar Seebold, <i>Der Wortschatz des 9. Jahrhunderts</i>, 2008, S. 141</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Bahlow, <i>Deutsches Namenlexikon: Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt</i>, 2004, S. 42; ISBN 978-3-518-36565-6</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans-Otto Pielmeier, <i>Arbeiter</i>, in: Wolfgang Lück (Hrsg.): <i>Lexikon der Betriebswirtschaft</i>, 1990, S. 79; ISBN 3-478-37624-6</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books/edition/Kirche_und_Arbeiterfrage/bIt4DwAAQBAJ?hl=de&amp;gbpv=1&amp;dq=Arbeiter+k%C3%B6rperliche+T%C3%A4tigkeit&amp;pg=PA216&amp;printsec=frontcover">Johannes Rehm, <i>Kirche und Arbeiterfrage</i>, 2017, S. 216</a></span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer Geißler, <i>Die Sozialstruktur Deutschlands</i>, 2014, S. 218 ff.; ISBN 978-3-531-18629-0</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Nick Kratzer/<a href="Sarah_Nies" title="Sarah Nies">Sarah Nies</a>, <i>Neue Leistungspolitik bei Angestellten</i>, 2009, S. 31 f.; ISBN 978-3-8360-8702-5</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Elisabeth_Herrmann-Otto" title="Elisabeth Herrmann-Otto">Elisabeth Herrmann-Otto</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Sc8xDwAAQBAJ&amp;pg=PA110&amp;dq=arbeiter+sklaven&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiYtbKY8L7aAhXBsaQKHTriC9kQ6AEITTAH#v=onepage&amp;q=arbeiter%20sklaven&amp;f=false"><i>Sklaverei und Freilassung in der griechisch-römischen Welt</i>, 2017, S. 110</a></span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=TdofBAAAQBAJ&amp;pg=PA144&amp;dq=r%C3%B6misches+recht+Arbeiter&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwifm5yqub_aAhVLBiwKHasiBv8Q6AEIJzAA#v=onepage&amp;q=r%C3%B6misches%20recht%20Arbeiter&amp;f=false">Heinrich Honsell, <i>Römisches Recht</i>, 2010, S. 144</a></span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Paul Jörs: <i>Römisches Recht: Römisches Privatrecht</i>, 1949, S. 66 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=mCZACQAAQBAJ&amp;pg=PA66&amp;q=Arbeiter#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Elisabeth Herrmann-Otto: <i>Sklaverei und Freilassung in der griechisch-römischen Welt</i>, 2017, S. 142.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Georges Duby, <i>Das Weltbild des Feudalismus</i>, 1981, S. 43 ff.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Hartmann von Aue, <i>Iwein</i>, um 1200, S. 121.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gerhard_K%C3%B6bler" title="Gerhard Köbler">Gerhard Köbler</a>, <i>Etymologisches Rechtswörterbuch</i>, 1995, S. 24</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Gn-mDAAAQBAJ&amp;pg=PA46&amp;dq=Rosenpl%C3%BCt+arbeiter&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjQyeClqsHaAhXJ3SwKHWyPBxYQ6AEIWDAJ#v=onepage&amp;q=Rosenpl%C3%BCt%20arbeiter&amp;f=false">Oskar Reichmann/Klaus-Peter Wegera (Hrsg.): <i>Frühneuhochdeutsches Lesebuch</i>, 1988, S.&nbsp;48</a></span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Deutsches_Rechtsw%C3%B6rterbuch" title="Deutsches Rechtswörterbuch">Deutsches Rechtswörterbuch</a>, Band 1, 1932, Sp. 807</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=JZxJAAAAQBAJ&amp;pg=PT78&amp;dq=arbeiter+geschichte&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjNid3B6L7aAhXTKiwKHdxHBL04ChDoAQg2MAM#v=onepage&amp;q=arbeiter%20geschichte&amp;f=false">Gerhard Schildt, <i>Die Arbeiterschaft im 19. und 20. Jahrhundert</i>, 1996, S. 80.</a></span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Rd3K_I_246QC&amp;pg=PA543&amp;dq=arbeitgeber+1854+grimm&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwi34val6ZHbAhWKyKQKHaJhBzYQ6AEILTAB#v=onepage&amp;q=arbeitgeber%201854%20grimm&amp;f=false">Brüder Grimm, <i>Deutsches Wörterbuch</i>, Band I, 1854, Sp. 543</a></span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Fv6KldY6XeYC&amp;pg=PA113&amp;dq=Fabrikarbeiter+Schutzgesetz&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjY257jmcbaAhUMEywKHSHkACYQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;q=Fabrikarbeiter%20Schutzgesetz&amp;f=false">Der Arbeiterfreund: <i>Wochenschrift für alle Arbeiterklassen vom 10. Januar 1874</i></a></span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=QWq7zQKvoPAC&amp;pg=PA68&amp;dq=Angestellter+ist+Arbeitnehmer&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwj5_ZbV5KPaAhUFVSwKHYnKDwA4ChDoAQhRMAg#v=onepage&amp;q=Angestellter%20ist%20Arbeitnehmer&amp;f=false">Günter Hartfiel, <i>Angestellte und Angestelltengewerkschaften in Deutschland</i>, 1961, S. 68.</a></span>
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<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="REFA" title="REFA">REFA</a> (Hrsg.): <i>REFA Nr. 5</i>, 1991, S. 63</span>
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<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text">Statistisches Bundesamt, <i>Mikrozensus, Arbeitstabellen</i>, 2017</span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Statistisches Bundesamt DESTATIS: <cite style="font-style:italic">Mikrozensus zum Arbeitsmarkt; Bevölkerung und Erwerbstätigkeit, Fachserie 1, Reihe 4.1</cite>. Frankfurt 2022.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Arbeiter&amp;rft.au=Statistisches+Bundesamt+DESTATIS&amp;rft.btitle=Mikrozensus+zum+Arbeitsmarkt%3B+Bev%C3%B6lkerung+und+Erwerbst%C3%A4tigkeit%2C+Fachserie+1%2C+Reihe+4.1&amp;rft.date=2022&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Frankfurt" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Hartmut Meine: <cite style="font-style:italic">"Arbeiter und Angestellte": Vom Ende und Beharrungsvermögen alter Scheidelinien</cite>. WSI-Mitteilung, Heft 2. Bund Verlag, Frankfurt 2005, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>76&nbsp;bis&nbsp;81</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Arbeiter&amp;rft.au=Hartmut+Meine&amp;rft.btitle=%22Arbeiter+und+Angestellte%22%3A+Vom+Ende+und+Beharrungsverm%C3%B6gen+alter+Scheidelinien&amp;rft.date=2005&amp;rft.genre=book&amp;rft.issue=Heft+2&amp;rft.pages=76+bis+81&amp;rft.place=Frankfurt&amp;rft.pub=Bund+Verlag&amp;rft.volume=WSI-Mitteilung" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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